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Sonntag, 5. Juni 2016

Review: Sailor Moon Crystal Akt 34

Hey Moonies!

Am 30.05.2016 konnten wir den 34. Akt von Sailor Moon Crystal genießen!

Diese Rezension enthält Spoiler! Sie ist außerdem die persönliche Meinung von mir, YukiTenshin, und steht natürlich nicht für unser gesamtes Team.

Jetzt beginnt es langsam, so richtig zu Sache zu gehen.

Dieses Mal bekommen wir nicht die letzten Minuten und Sekunden des letzten Aktes zu sehen, sondern es geht nahtlos weiter mit der bewussten Chibiusa. Die Ärzte im Krankenhaus bestätigen, dass man Chibiusa verloren habe. Usagi mag das gar nicht glauben können.

Schon zu Beginn dieser Folge fällt auf, dass die Zeichnungen wieder etwas schlampiger sind. Sie sind weitaus nicht so harmonisch wie in den letzten Episoden und nahezu auch ziemlich kantig und sehr flach. Es gibt weitaus besser gestaltete Folgen.

Die Outers sind indes immer noch der Meinung, dass sie Hotaru vernichten müssten – nun erst recht, da sie ein Opfer der Deathbusters geworden und nicht mehr sie selbst ist.

Damit Chibiusas Blutkreislauf nicht zum Erliegen kommt, nimmt Mamoru sie zu sich und verbindet seinen Körper mit ihr. Aber auch er wird nicht lange durchhalten können. Also heißt es, sich zu beeilen. (In dieser Szene gibt es übrigens auch wiederum schön gezeichnete Bilder, wie zum Beispiel das Faceup von Usagi – die leuchtenden gefallen mir wirklich gut!)


Tomoe und Kaolinite erfreuen sich indes über Mistress 9s Ankunft. Mistress 9 degradiert Kaolinite aber sogleich und überträgt ihr die Aufgabe, die Senshi zu zerstören. Während sich diese auf den Weg macht, sucht Mistress 9 den Kontakt zum Pharao 90 und übergibt ihm den von Chibiusa entwendeten Silberkristall. In diesem Moment meldet sich übrigens Hotaru, die immer noch in ihrem Körper ist – der ja von Mistress 9 nur genutzt wird. Hotarus Bewusstsein ist also vollständig da, wenn auch im eigenen Körper eingeschlossen. 


Die Inner Senshi erreichen inzwischen die Mugen Academy, werden dort aber überlistet. Denn Kaolinite hat ihre Witches 5 wiedererweckt – und diese knöpfen sich jetzt die Senshi vor. Mithilfe von Illusionen versuchen sie eine nach der anderen zu bezwingen. Ich finde es übrigens schön, dass in Sailor Moon Crystal viel deutlicher wird, dass jede Hexe im Grunde genommen der böse Gegenpart zu den Senshi ist – wie damals schon bei den Schwestern (das wurde im alten Anime ja leider auch nicht SOOO sehr deutlich…). 

 
Aber irgendwie finde ich es ja schon etwas – hm wie soll ich sagen – merkwürdig (?) das Sailor Mercury auf dieselbe Art und Weise wie damals schon von Yui Bido außer Gefecht gesetzt wird. 


Im Grunde genommen, werden alle 5 von den Hexen mit denselben Mitteln hinters Licht geführt. Jede bekommt ihre tiefsten Wünsche bzw. Leidenschaften vorgeführt und glaubt, diese durch den Kampf mit Sailor Moon nicht mehr erfüllen bzw. leben zu können.

Einzig bei Sailor Moon sieht’s etwas anders aus. Ihr wird die größte Angst vorgeführt: Ihre Freunde und auch Mamoru stellen sich gegen sie und versuchen sie zu vernichten. Doch dank der Verbindung mit Mamoru fällt Sailor Moon nicht drauf rein und kann die Illusionen vernichten. 


Außerhalb der Academy versuchen die Outer Senshi hinein zu gelangen. Dank ihres Spiegels erkennt Sailor Neptune, dass Sailor Moon und die Inner Senshi in Gefahr schweben. Uranus fackelt nicht lange und versucht mit einem atemberaubendem Space Sword Blaster (♥) hinein zu gelangen. 

Da die Inner Senshi durch die Illusionen von den Hexen noch gefangen genommen sind, muss Sailor Moon sich alleine gegen die Hexen behaupten. Die packen auch aus und greifen an, was das Zeug hält (wobei ich finde, dass der Kampf nicht schlecht ist, die Staffel aber schon bessere Kämpfe gezeigt hat – wenn auch immer viel zu kurz). Leider kann Sailor Moon nicht lange bestehen und wird wie auch Sailor Mercury zuvor von Viluys Attacke außer Gefecht gesetzt.

Das führt dazu, dass wir endlich in den Genuss von Neptunes Submarine Reflection kommen. Dieser Angriff ist genauso atemberaubend (und bei ihr sogar auch sehr elegant) wie die „Talismanattacke“ (ich nenn’s jetzt mal so.) von Sailor Uranus. Und woah, ihr Haare! Sehr beeindruckend und doch elegant. Eben wie das Meer so ist. 


 
Und gleich im Anschluss folgt sogar noch Plutos Talismanattacke! Chronos Typhoon – choreografisch angelehnt an die Dead Scream-Attacke aus den 90ern. Damit werden dann auch die Inner Senshi von ihrem Gefängnis befreit. 


So nebenbei: Der eine oder andere von euch weiß vielleicht, dass ich eine stille Shoujo-Ai / Yuri- Liebhaberin bin. Daher ist es auch nicht abwegig, dass ich auch ein heimlicher Fan des Moon-Uranus-Pairings bin – und umso schöner ist es, dass in dieser Folge wieder etwas Fanservice geleistet wird *hihi* Ich bin begeistert, wie Sailor Moon Sailor Uranus in die Arme fällt – und wie oft diese Szene noch in den Sekunden danach gezeigt bzw. wiederholt wird *hihi* Uuuh, und wie Uranus dann noch Sailor Moon näher an sich heranzieht *hust* Oh. Entschuldigt mein Abschweifen. Weiter geht’s!



Endlich wollen auch die Outers mit den Inner Senshi zusammen kämpfen und alle vereinen ihre Herzen, sodass Sailor Moon wieder zu Super Sailor Moon werden kann und ich glaube, sie sagt wirklich „Moonkelch“ ?!). 


Wäre diese Folge ein Videospiel, dann würde es jetzt zum „Zwischengegner“-Kampf kommen. Denn die Senshi stellen sich nun Kaolinite entgegen, die zu einem scheußlichen Daimon wird (naja, jetzt sieht man ja, was sich in ihrem Inneren verbirgt. Wie war das mit der wahren Schönheit und dem Innengedöns?). Die Senshi greifen sofort an – es wäre hier vielleicht wirklich besser gewesen, wenn Toei auf die Kampfanimationen verzichtet und lieber gleich die Attacken gezeichnet hätte. Dann wäre die Dynamik des Kampfes viel intensiver. (und nur so nebenbei – zumindest als Daimon bleibt Kaolinite ihrem Stil treu: Immer noch Highheels!) 



Natürlich packt Super Sailor Moon ihr Zepter wieder aus und Kaolinite ist besiegt. Schade, dass so ein doch etwas stärkere Daimon gleich wieder so schnell besiegt wird. Hier wäre es doch wirklich schön gewesen, wenn die Senshi hier schon etwas sich die Zähne hätten ausbeißen müssen. Dann wäre viel deutlich gewesen, wie stark die Death Busters sind – und dass ein viel enormerer Gegner mit Mistress 9 und dem Pharao 90 – ach und dem Professor ja auch – noch vor ihnen liegt. Oder Kaolinite ist mit Absicht so schwach gewesen, um zu verdeutlichen, dass durch den jetzigen Zusammenhalt aller 9 Kriegerinnen solch ein Gegner kein Problem mehr ist – sie also viel stärker geworden sind. Das lässt ja noch hoffen, dass der Endboss-Kampf dann nicht ganz so schnell vorbei sein wird und etwas mehr Spannung und Action bieten wird.

Dass Kaolinite nun besiegt ist juckt Mistress 9 übrigens nicht all zu sehr. Stattdessen verschluckt sie jetzt lieber Chibiusas Silberkristall – und schon ist auch wieder Schluss mit dieser Episode.

Fazit: Joar, es war eine nett anzuschauende Folge, aber ich denke, dass diese hier nicht eine der besten ist – zumindest was die Zeichnungen und auch die Erzählweise angeht. Hoffentlich ist es nur eine Verschnaufpause und Sailor Moon Crystal startet ab der nächsten Episode wieder voll durch.

Denn ich denke, die Situationen im Labyrinth hätten noch intensiver ausgebaut werden können um etwas Tiefe in die Charaktere und ihren Beziehungen zu bringen. Leider wurden die Leidenschaften und Vorlieben nur oberflächlich behandelt und die Problematik war ziemlich schnell gegessen. Ich denke, dieser Episode hätte es gut getan in zwei Parts aufgeteilt zu werden. In einem Part zum Beispiel das Labyrinth und in dem zweiten dann die Befreiung und der Kampf gegen Kaolinite. So kam gegen Ende wieder alles Schlag auf Schlag und war wie im Nichts vorbei. Das ist schade, denn aus solchen Handlungspunkten könnte man ziemlich viel herausholen – zumindest was die Spannung und Tiefe der Handlung angeht. Aber gut, nun haben wir die Folge so, wie sie ist. Mal schauen, wie’s denn so weiter gehen wird.

Thema Outro: Bevor ich mich nun aber verabschiede bis zum nächsten Mal, hier noch kurz etwas zum dritten Outro. Es hört sich ja ganz nett an und ist eine gute Abwechslung zur Stimme von Chibiusa im letzten Outro. Nachdem das letzte ja meiner Meinung nach ein wirklich typisches 90er-Anime-Outro war, kommen jetzt die Bishi-Liebhaber auf ihren Geschmack. Mamoru bzw. Tuxedo Mask wird hier schön in Szene gesetzt. Seine Tänzelei im Scheinwerferlicht ist nett anzuschauen – und sein Verschwinden in die Dunkelheit der Nacht ist sehr anmutig (DAS ist das Wort, das mir vorhin bei der Beschreibung von Neptunes Submarine Reflection gefehlt hat! 8D ). Aber, ganz ehrlich, die Szene im Regen?! MUSSTE DAS SEIN?! 8D Ich meine, es stört mich nicht und sie gehört zum Outro dazu, aber ich musste ja schon sehr grinsen. Ich glaube, vor einigen Jahren wäre Mamoru SO nicht dargestellt worden und ich denke, das ist einfach der Einfluss des momentan vorherrschenden Shonen-Ai Genres (ist das noch so? Ich hatte den Eindruck, dass es eine Zeit lang mal sehr massiv präsent war. Aber ich glaube auch, dass es mittlerweile wieder etwas abnimmt) und dass einfach sehr viele Personen der Sailor-Moon-Crystal-Zielgruppe Liebhaber dieses Genres sind (so wie ich halt auch Shoujo-Ai bevorzuge und das erste Outro liebe ♥). Aber abgesehen von dieser Szene, wird Mamoru doch sehr toll dargestellt in diesem Outro. Ich mag es sehr und steht an zweiter Stelle meiner Rangliste der SMC-Outros :) 


So, nun ist aber alles gesagt für dieses Mal und ich verbleibe mit meinem: Also, bis zum nächsten Mal! Eure YukiTenshin ♥
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