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Animax

Samstag, 6. September 2014

Sailor Moon Crystal - Folge 5!

Hey Moonies!


Eine etwas längere Pause liegt hinter uns. Immerhin wird „Sailor Moon Crystal“ nur am ersten und dritten Samstag im Monat ausgestrahlt - bei einem „längeren“ Monat wie dem August können da natürlich Entzugserscheinungen aufkommen. Dafür hatte es die neue Folge, „Akt 5 - Sailor Jupiter“, gleich in sich. Wer jetzt erst einsteigt: Wir beantworten in unserem FAQ, wie man den neuen Anime auf Nico Nico Douga gucken kann. Die nachfolgende Rezension ist nur die persönliche Meinung von mir, heartaches, und steht natürlich nicht für unser gesamtes Team. Wer keinen Spoileralarm will, liest nicht weiter! Hier noch einmal der Link direkt zur Folge mit deutschen Untertiteln.

Während man Luna im Originalanime desöfteren hörte, wie sie sich über Usagi Tsukinos Gewicht lustig machte, ist es erfrischend, dass wir gleich mit einem Geplänkel zwischen Katze und Blondine einsteigen, in dem Usagi sagt: „Bist du schwerer geworden?“






Dabei vergisst sie allerdings den Straßenverkehr und wird fast überfahren. Makoto Kino kann sie gerade noch retten. „Sie duftet so gut!“, denkt sich Usagi, als Makoto davon geht. Sie sehen sich erst in der Schule wieder, wo Makoto auf Krawall gebürstet ist. Usagis Klassenkamerad Umino erklärt das so: Sie sei von ihrer alten Schule geflogen, weil sie „übermenschliche Kräfte“ hätte.

Doch davon lässt Usagi sich nicht abhalten! Sie gesellt sich zu Makoto, die alleine die Mittagspause verbringt. Erneut muss sie Usagi beschützen – vor einem Baseball. Erst hier findet der Flashback zum Silver Millenium statt, den Ami bei ihrer ersten Berührung mit Usagi und Rei bei ihrem ersten Blick zu Usagi hatte. Makoto muss hierfür ihre oft ins Scheinwerferlicht gesetzten Rosenohrringe berühren.

 

Da Makoto neu im Stadtteil ist, stellt sie Usagi einige Fragen. Wo sich ein guter Supermarkt befindet, weiß diese natürlich nicht – dafür eine gute Spielhalle! Dort lernt Makoto, während sie das „Sailor V“-Spiel spielt, Ami Mizuno kennen – und bekommt von Usagi den Spitznahmen „Mako“ verpasst, worüber sich die Blondine selbst am meisten freut. In der Schule hatte Naru schon von einem verfluchten Brautladen erzählt, diese Geschichte greift nun Motoki auf. Später, im Tempel bei Rei Hino, begegnen die Mädchen dem Mythos erneut.

Ein schöner Moment ist, als Ami, Makoto und Usagi vor dem besagten Brautladen, in dem Männer verschwinden sollen, stehen und Makoto von ihren Brautfantasien erzählt. Makotos großer Konflikt ist ihre „jungstypische Kraft“ und ihre Leidenschaft für „Mädchendinge“ wie Kochen und Gärtnern. Ist es im 90er-Jahre-Anime – und auch später im Manga – Haruka, die Makoto Selbstbewusstsein gibt, schlägt hier Usagi gleich zu: „Du bist ein echtes Mädchen!“ Was Makoto sehr freut.





Dass die „Sempai“-Thematik kommen muss, ist wohl klar – meiner Meinung nach ist diese allerdings leidig. So ist Makotos erster Gedanke, als sie Motoki sieht, natürlich der Vergleich zu dem Jungen, der ihr Herz gebrochen hat. Motoki wird später von einer Geisterbraut missbraucht, um Makotos Energie zu stehlen. Dies schafft er, in dem er ihr seine Liebe gesteht, was Makoto mit Erinnerungen an den Oberschüler verbindet. Natürlich kann man das als Entschuldigung nehmen – das und Makotos Alter und vielleicht auch, dass sie Motoki in den wenigen Minuten, die sie zuvor gemeinsam hatten, gut fand. Und natürlich die Beeinflussung der bösen Aura rund um den Brautladen. Dennoch geht das alles etwas zu schnell, um Motokis Liebeserklärung wirklich ernst zunehmen – und sich später von Nephrite einreden zu lassen, nicht mehr an die Liebe zu glauben.
 


Zum Glück kann Sailor Moon diesen Glauben schnell wiederherstellen. Und Makoto erwacht als Sailor Jupiter. Luna bringt den Verwandlungsfüller ran und Makoto, die schon in Zivilform der Geisterbraut in den Hintern treten konnte, verwandelt sich unter dynamischen Donnerschlägen. Der Kampf in dieser Folge ist sehr actionreich und beeindruckend.

 


Fazit: Makoto besticht mit herrlichen grünen Augen und dem Geständnis, nicht nur wegen Sempai die Schule gewechselt zu haben – der Wind hätte sie zu den Mädchen gebracht. Auch an lustigen – vor allem Usagis Begeisterung für Makotos Essen - und süßen Stellen mangelt es Akt 5 nicht. Die Anlehnung zum Manga ist hier vor allem bei Rei geglückt: Hier betont sie gleich zweimal, dass sie keine Jungs braucht, und das wurde gut in den fünften Akt transportiert. Rei hatte außerdem vom ersten Moment an eine Verbindung zu Makoto. Schlussendlich ist es außerdem Tuxedo Mask, der Usagi zum Tatort gebracht hat – die perfekte Überleitung zu seiner zentrierten Folgen. Diese kommt am 20. September.

 


Text und Screenshots: heartaches
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